Die Eizelle auch Oocyte genannt

Eizelle

Eizelle

Als Eizelle bezeichnet man die weibliche Kernzelle aller zweigeschlechtlichen Lebewesen. Die Eizelle beinhaltet alle genetischen Erbinformationen des weiblichen Sexualpartners und ist somit Träger aller erblichen Anlagen mütterlicher Seits, sie enthält allerdings nur einen Satz Chromosome.

Solange sie nicht mit einem männlichen in Verbindung kommt. Wenn dies geschieht wird die Eizelle befruchtet und erhält die Eigenschaft sich 2 Mal zu teilen dabei erreicht sie bei jedem Prozess einen vollständigen Chromosomensatz.

Die menschliche Eizelle ist im Vergleich mit anderen Lebewesen sehr klein mit einem Durchmesser von 0,11-0,14 mm.

Dies liegt einfach daran das  sich das menschliche Embryo von der so genannten Plazenta ernährt so das die Eizelle an sich keine großen Nahrungsspeicher benötigt wie  beispielsweise die von Vögeln. Die Eizelle wird von einer Assenhaut der so genannten äußeren Eihülle geschützt, durch die auch das männliche Spermium zur Befruchtung eindringt.  Durch die Befruchtung wir die Eizelle zu einer sogenannten Zygote und erhält dadurch ihre Teilungsfähigkeit und bei dieser auch jeweils einen kompletten Chromosomensatz. Nur die sogenannte Mutter-DNA wird dem Embyo vererbt man nennt sie in der Fachsprache die mitochondriale DNA das bedeutet das sich die Geneigenschaften jeweils nur von der Mutter auf das Kind vererben, jedoch nicht vom Erzeuger. Das bedeutet zum Beispiel das auf Grund der mitohondrialen DNA das Kind sehr wahrscheinlich zu 90 % gleiche Blutmerkmale mit der Mutter aufweist. Diese genetischen Informationen sind alle in einer Eizelle gespeichert und vererben sich auf die Kinder weiter wenn sie funktionsfähig und unbeschädigt ist.

Die Eizellen entstehen in den Eierstöcken der Frau/oder des weiblichen Sägetiers während einem vorgegebenen Zyklus. Der weibliche Körper erhält bereits bei der Geburt bereits ca. 200.000 Eizellen die allerdings zu diesem Zeitpunkt noch unreif sind. Mit Beginn der Pubertät beginnen die Eierstöcke jeden Monat eine davon abzugeben, diesen Vorgang nennt man auch Eisprung oder Ovulation. Wird ab diesem Zeitpunkt die Eizelle innerhalb von 48 Stunden nicht durch ein männliches Spermium befruchtet stirbt sie ab ohne das die Eizelle sich zu teilen beginnt und dadurch ein Embryo sich langsam bildet. Wenn die Eizelle aber durch ein männliches Spermium befruchtet wird wandert sie vom Eierstock in die Gebärmutter wo sie sich festsetzt und sich langsam ein Embryo bildet bis nach 9 Monaten ein voll lebensfähiges Kind geboren wird. Dies alles ist allerdings nur dann möglich wenn die Eierstöcke der Frau funktionieren und gesunde Eizellen abstoßen. Das ist die Grundvoraussetzung der menschlichen Fortpflanzung.


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